Die Social Web News aus der 21. Kalenderwoche

Bevor ich Euch heute meine Fundstücke aus dem Social Web vorstelle, möchte ich mal ein paar Gedanken loswerden, was ich fast täglich in den sozialen Netzwerken beobachte. Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass ich auf der Suche nach wertvollen Beiträgen, die ich in der Wochenschau vorstelle, peinlich genau darauf achte, dass die Artikel nicht vorher irgendwo von einem anderen Blogger schamlos kopiert wurden.
 
Leider muss ich auf diesen Streifzügen von Woche zu Woche immer öfter feststellen, dass sich die Ideenklauer und Copy-Cats scheinbar wie die Karnickel vermehren. Es wird geklaut und kopiert und die Original-Inhalte von einem Urheber schamlos als Eigen-Content präsentiert. Wenn der Content-Dieb dann idealerweise mehr Follower und/oder Fans als der Urheber hat, bekommen diese Inhalte mehr Aufmerksamkeit als der Original-Urheber. Was läuft hier verkehrt?
 
Auch schießen immer mehr Ratgeber-Blogs wie Pilze aus dem Boden, die „Mit-Dieser-Methode-Brechen-Sie-Sich-Beim-Nasepopeln-Garantiert-den-Mittelfinger“-Tipps verbreiten, die sie natürlich vollkommen ungeniert vorher irgendwo abgeschrieben haben. Die Krönung der Unverschämtheit: Bevor der Besucher auch nur ein Wort lesen kann, taucht wie aus dem Nichts ein Pop-Up auf.
 
Meine Beobachtungen gehen aber noch weiter und hier fehlen mir manchmal echt die Worte.  Auf die mühselig erstellten Inhalte derer, die ihre Hirnzellen in Schuss halten, die neu geschaffene Inhalte veröffentlichen und ihre persönlichen Einsichten als Autor behalten, diese Autoren bekommen keine Anerkennung mehr.
 
Wenn sie Glück haben, werden im Vorbeilaufen lieblose „Gefällt mir“ Regungen auf der Fanseite hinterlassen. Dem Urheber einen Kommentar unter seinem Beitrag zu hinterlassen, dies ist dann wieder mit Arbeit und der billigen Ausrede verbunden: Keine Zeit! Das Internet ist zu schnelllebig, um überall angemessen reagieren zu können. Kurioserweise ist aber genügend Zeit vorhanden, um Ideenklau zu betreiben. Ebenso ist der Faktor Zeit auf einmal zweitrangig, wenn man auf einen erfolgreichen Zug aufspringen kann, den ein anderer vorher mit viel Fleiß und Ausdauer ins Leben gerufen hat.
 
Pfui Spinne! Das mittlerweile überall nervige Pop-Ups aufploppen, lässt sich ja noch irgendwie verkraften. Aber Inhalte und Ideen von anderen schamlos zu kopieren und als Eigenkreation zu verkaufen, das ist ein Verhalten der untersten Schublade! Kann man so machen, ist aber Kacke fällt aber sehr unangenehm auf und das garantiert nicht nur mir!
 
An dieser Stelle beende ich vorläufig meine Gedanken, denn sonst kommt die Wochenschau zu kurz. Defintiv wird es auf meinem Hauptblog bald einen Beitrag dazu geben!
 
Hier sind sie nun: Meine kunterbunten Wochenschau-Perlen mit dem Prädikat: Lesenswert und absolut einzigartig.
 
Mit einem Klick auf das jeweilige Bild kommt Ihr geradewegs zu dem Originalbeitrag.
 

Der Cookie-Hinweis als Abmahnfalle

 
Blogger aufgepasst! Wer sich dazu entschieden hat, das Cookie-Banner in seiner Website einzubauen, obwohl das für Deutschland nicht unbedingt rechtlich erforderlich ist, sollte auf ein paar wichtige Details achten, um Abmahnungen zu vermeiden! Denn viele Website-Betreiber haben die Cookie-Banner in ihre Website integriert und dieser Cookie-Hinweis überdeckt meist ein sehr wichtiges Seitenelement – das Impressum! ⇒ Patrick Meier von blogg.de hat dazu weiterführende Informationen.
 

Schlanke Skripte statt systemhungriger WordPress Plugins

 
WordPress Plugins sind grundsätzlich schon eine tolle Sache. Allerdings sind sie immer hungrig und fressen jede Menge Ressourcen. Zielbar-Entwickler ⇒Steve Naumann hatte bereits im Frühjahr im Zielbar-Blog eine radikale Säuberung durchgeführt und viele Plugins ins Nirwana geschickt durch schlanke Skripte ersetzt. Einige der Funktionen sind sicherlich auch für Eure WordPress-Blogs interessant.
 

Plugins sind nicht die beste Lösung

 
Auch ⇒ Michelle Retzlaff von hootproof.de  findet, dass Plugins nicht immer der beste Weg sind, jede Kleinigkeit in WordPress mit einem neuen Plugin zu lösen. In ihrem Beitrag beschreibt sie, wie man die typischen Probleme anders lösen kann.
 

Warum Unternehmen Budget für Blogger einplanen sollten

 
Béa Beste von Tollabea erklärt im Beitrag von impulse.de, warum Blogger ein wichtiges Instrument für den Markenaufbau sind und hat mal im Groben ausgerechnet, was die Kooperation mit Bloggern kostet. Ein lesenswerter realitätsnaher Einblick in die Blogger-Szene, der sehr hilfreich ist, um beim Blogger-Management nicht mit falschen Erwartungen an die Blogger heranzutreten!
 

12 Todsünden bei der Zusammenarbeit mit Bloggern

 
Der zweite empfehlenswerte Beitrag von Béa Beste , denn Béa hat sich bei denen umgehört, die es wissen müssen: den Bloggern selbst. Den Unternehmen muss endlich klar werden, das Blogger keine Billigschreiberlinge sind, die auf Pressetexte und Produkte warten! Ich habe den letzteren Text kopiert, weil man es nicht treffender formulieren kann. SO funktionieren Blogger-Relations!
 

Blogger Relations

 
Auch ⇒ Hauke Eilers beschäftigt sich im Beitrag von basicthinking.de  mit dem Thema Blogger Relations und nennt fünf Fehler, die Unternehmen dringend abstellen sollten.
 

Mit Hilfe dieser Methode erlernt Ihr die Sprache Eurer Zielgruppe

 
Noch vor dem Schritt des Verkaufens oder Bewerbens, muss eine Sache sitzen: Kenne die Wünsche deiner Zielgruppe. Dazu hat ⇒ Stephan Heinrich von content-marketing-star.de  einen sehr spannenden Artikel veröffentlicht. Und falls jetzt unter meinen Lesern ein Blumenzüchter ist, hat er mit diesem Beitrag direkt den Redaktionsplan für ein ganzes Jahr. 😉
 

10 Regeln um eine aktive Social-Media-Community aufzubauen

 
Dass Social Media die Art und Weise verändert hat, in der wir kommunizieren, ist jedem klar. Kommunikation ist schneller und aktueller geworden als je zuvor. Jede Sekunde werden Tausende von Inhalten produziert, Geschichten geschrieben, Fotos gemacht und alles wird geteilt. Doch wie nutzt man Social Media als Autor richtig und wie generiert man eine aktive und treue Community? ⇒ Marie Graßhoff von schreibwahnsinn.de hat 10 Social Media Tipps (nicht nur) für Schriftsteller und Autoren.
 

Hey, ich mach mal ein Video

 
Bei ⇒ Elke Schwan-Köehr von federfuehrend-media.de  gibt es heute mal was auf die Ohren. Warum sie mal keinen Blogbeitrag veröffentlicht hat, verrät sie Euch im Video!
 

Formular-Optimierung Reloaded: 44 konkrete Tipps für mehr Conversion

 
André Morys von konversionskraft.de  hat das Thema Formular-Optimierung überarbeitet und herausgekommen sind 21 Tipps für ansprechende Formulare (4 neue Themen) und viele neue und aktualisierte Best Practices. Aber das ist noch nicht alles. Als Zugabe gibt es eine praktische Checkliste mit 44 To Dos zum Download.
 

Eine Rentnerin, die auch bloggen kann

 
Leoni Ta ist eine Ü50-Bloggerin aus München und schreibt auf walkingonclouds.tv  seit 2013 ihren Reiseblog und Foodblog. Ihr Beitrag Rentner na und – oder warum auch ein Rentner einen Blog schreiben darf, finde ich wirklich klasse. Leoni findet, dass auch die etwas reifere Generation sich Gedanken machen sollte, Facebook, Twitter und Co. zu nutzen. Als Rentner gehört man noch lange nicht zum alten Eisen – thumbs up!
 
 
Wie hat Euch die heutige Zusammenstellung gefallen? Gehen Euch die ganzen Copy-Cats, Content-Diebe und Pop-Ups auch so sehr auf die Nerven wie mir? Hinterlasst mir doch bitte mal ein Feedback, gerne als Kommentar hier im Blog. Ideen und Anregungen nehme ich gerne als Anregung für den geplanten Beitrag- vielleicht mit der Überschrift: Urheber, Content-Diebe, Auffälligkeiten andere fiese Ideenklauspinnen 🙂 auf – natürlich mit Nennung, ist doch klar!
 
tina-gallinaro-unterschrift
 
Bildquelle Titelbild: Morgenzeitung Clipdealer-Media-ID:137829
 

15 comments

  1. Hallo Tina,

    neben deinen Fundstücken, sprichst du heute ein wirklich wichtiges Thema an: Content-Diebstahl!

    Wir haben schon mal kurz drüber gesprochen, ich habe damit leider bereits auch schon Erfahrungen machen müssen. Erst nach einem von mir kürzlich erschienenen Artikel zum Thema „Wie bekomme ich mehr Kommentare in meinen Blog?“, sind mir direkt 2-3 weitere Beiträge zu diesem Thema aufgefallen. Im Prinzip auch nicht schlimm, wenn ich dort nicht viele meiner eigenen Ideen 1:1 wiedergefunden hätte.

    Und das geht wirklich gar nicht, sorry!

    Ich kann das ja verstehen, wenn man mal die ein oder andere Denk- und Schreibblockade hat – kann jedem passieren, mir selbst auch!
    Aber sich dann die Ideen und Inhalte anderer zu Nutze machen, um daraus mit ein paar kleinen Änderungen einen eigenen Artikel zu veröffentlichen UND dann noch so tun, als wäre es das Werk aus eigenem Gehirnschmalz… Das mag ich nicht!

    Aber, wie soll man das aufhalten?

    Bin sehr gespannt über viele weitere Erfahrungen anderer Blogger 🙂 Und danke dir für deinen Beitrag 🙂

    Liebe Grüße
    Lisa

    • Tina

      |Author

      Hallo Alexa, ich finde die betroffenen Blogger sollten mal auf den Tisch hauen und sich wehren.
      Andere machen es doch auch und schicken dann den Abmahnanwalt los. *einfachmallautgedacht*
      LG Tina

  2. Guten Morgen,

    also Ideen oder Themen zu übernehme oder sich zu eigen machen finde ich in der Regel OK. Dafür werden die Sachen doch erfunden, damit sie sich verbreiten. Das ist nicht immer fair, aber wenn eine eigene Erfahrung draus wird …

    Aber natürlich geht es, nicht Bilder oder Texte zu kopieren. Den Scheiß haben wir aber von Anfang an. Es gibt wirklich Leute, die nicht wissen, dass das nicht geht. Und es gibt welche, denen das total egal ist. Denen kann man auch nicht ins Gewissen reden.

    Aber es braucht Beispiele. Ohne echte Fälle ist die beste Klage nichts wert. Zeigt bitte die Übeltäter und ihr Werk. Das muss sein.

    • Tina

      |Author

      Hi Sven,
      konkrete Beispiele zu nennen könnte aber recht teuer werden, ich denke da an das Thema Rufmord und Co.
      Da sollte man echt aufpassen, wie man dies umsetzen kann.
      LG Tina

        • Tina

          |Author

          Ein tolles trauriges Beispiel dazu befindet sich sogar noch in meinen Nachrichten bei Facebook, da hatte ich auch mal jemanden in flagranti erwischt, wie derjenige schamlos gemopst hat. „Natürlich“ bekam ich hinterher noch eine Verlinkung zu mir hin, aber seitdem ist derjenige sowas von unten durch bei mir.

  3. Hallo Tina.
    Ideenklau ist ärgerlich. Contentklau eine Schweinerei. Wer schon die Idee klaut, der sollte wenigstens eigene Gedanken zum Thema haben.
    Einige Inhalte werden aber leider nur so verbreitet. Gerade in der Nachrichtenwelt.
    Aber vei Themen oder Blogkonzepten muss dies wirklich nicht sein. Inspiration ist OK, aber bitte immer eigener Inhalt. Irgendwann wird dies namlich sonst echt Langweilig.

    Habe ein schönes Wochenende und viele guten und einzigartige Ideen.

    Normann

  4. Hi Tina,
    vielen Dank für die News der Woche. Wie immer tolle Tipps und absolut lesenswert! Ideenklau finde ich auch nicht in Ordnung. Sich inspirieren lassen, OK, aber immer mit Angabe der Quelle. Hier schließe ich mich Normann und den anderen Vor-Kommentatoren an, Dir natürlich auch:-) Vor allem sollten die Betroffenen, d.h. die „Beklauten“ darauf reagieren und den Ideenklau öffentlich machen. Da hat Sven absolut recht. Wenn der Klau schon durchs Internet kursiert, kann er auch hier bekannt gemacht werden. Ich bin schon gespannt auf Deinen Blog dazu. Das Thema wäre fast eine Blogparade wert, was meinst Du?
    LG
    Manuela

    • Tina

      |Author

      Hallo Manuela, ich lasse mir definitiv was dazu einfallen und die Idee mit der Blogparade finde ich gar nicht mal so schlecht.
      LG Tina

  5. Hallo Tina,

    hab vielen Dank für die Erwähnung meines Artikels im Zielbar-Magazin.

    Zu deiner Einleitung will ich auch mal noch was loswerden:
    Ich finde es erschreckend, wie leichtsinnig manche sind und mit ihren Machenschaften gegen deutsches Urheberrecht verstoßen. Vielleicht sollte man nochmals erklären, was man unter Content Curation versteht. Da glauben doch manche, dass es ausreicht, einen Link zur Quelle zu setzen, den Inhalt 1:1 vom Autoren zu übernehmen und sich selbst dann als Autor des Artikels auszugeben.

    Jetzt stell dir mal folgendes Szenario vor:
    Die weist den vermeintlichen Autor diplomatisch darauf hin, dass du es nicht in Ordnung findest, dass dein Inhalt in dieser Form übernommen wird und bekommst zu hören, dass man doch dankbar sein müsste, dass jemand die „Werbetrommel“ für einen rührt.

    Herzliche Grüße
    Steve

    • Tina

      |Author

      Hi Steve,
      ich habe es mir das Szenario gerade mal vorgestellt und finde das mehr als dann unverschämt, wenn jemand so reagiert!
      Manche Leute scheinen echt kein Gewissen zu haben – traurig aber wahr..
      Ich hatte das auch schon mal gehabt, dass ich aufgrund von merkwürdigen Ähnlichkeiten sogar einen Kommentar im Blog des Erwischten hinterlassen hatte. Mein Kommentar wurde selbstverständlich nicht freigeschaltet, der Beitrag wurde dann umgeschrieben, wahrscheinlich dann von woanders gemopst;-)
      Manche Leute vergessen dann ja sogar noch, bei wem sie geklaut haben 🙁

  6. Ein sehr gutes Thema, das du da ansprichst. Ich muss sagen, ich hadere selber immer wieder mit dem Thema. Wo hört Inspiration auf und wo fängt Klauen an. Ich plane im Moment einen Post zum mit dem Titel „Mein bester Freund Yoast“. Ich schreibe damit vermutlich das 25. Tutorial zu diesem Thema, weiß aber, dass das Thema für viele meiner Leser komplett neu ist. Natürlich werde ich den Text alleine schreiben. Damit hat er meinen unverwechselbaren Stempel. Nur…auf wie viele verschiedene Arten kann man „im nächsten Schritt mit aus Bestätigen klicken“ sagen. Ich tue mich damit manchmal echt schwer.

    Texte übernehmen, (sprachliche) Bilder klauen etc. macht mich dagegen echt fuchsig. Ich bin kürzlich zufällig einem Blogger auf die Schliche gekommen, der ganze Posts von amerikanischen Blogs nimmt und einmal durch den Translator laufen lässt. Dann baut er die zugehörigen Grafiken nach und veröffentlicht das unter seinem Namen. So viel Dreistigkeit finde ich echt bemerkenswert. Was würdest du in diesem Fall tun? Öffentlich machen? Viele Grüße, Anne

    • Tina

      |Author

      Hallo Anne,
      das Thema ist wirklich sehr pikant und ich wundere mich manchmal sehr über so viel Dreistigkeit.
      Ich habe auch schon einen Beitrag bei einem englischen Blogger entdeckt, den ich dann allerdings angeschrieben habe mit der Bitte
      um Einverständnis, diesen Beitrag für meine deutschen Leser übersetzen zu dürfen, selbstverständlich mit der Angabe der Urhebers.
      Ich bekam die Erlaubnis und war somit auf der sicheren Seite.
      Das Blogger einfach so den Google Translator anwerfen, um englische Texte zu verdeutschen, ist ja nichts außergewöhnliches,
      aber man sollte wenigstens seine eigene Handschrift mit reinbringen und wenigstens die Grafiken so abändern, dass es keine Ähnlichkeit mehr mit der englischen Grafik hat.
      Denn die Welt, vor allem das Internet, kann auf einmal fürchterlich klein werden, wenn m,an sich täglich in den sozialen Netzwerken aufhält, irgendwann begegnet man sich immer, irgendwo.
      Ich kenne, pardon, kannte auch einen Blogger, der sämtliche Inhalte seines Blogs irgendwo von englischen Blogger zusammen geklaut hatte und sie als Eigenkreation vermarktet hat. Dies ist irgendwann seinen Kontakten aufgefallen und die Reputation war im Eimer. Ob es das wirklich wert war?

      Wenn der Blogger, der dir durch seine Machenschaften aufgefallen ist, locker flockig so weiter macht wie bisher, wird er durch sein Tun auch anderen auffallen.
      Irgendwann kommt der große Hammerschlag, weil ihn jemand anzeigt und keines wegs damit einverstanden ist, was er da fabriziert. Irgendwann „vergißt“ er, bei wem er geklaut hat und da verstehen viele keinen Spaß. Zumindest hat er schon mal einen Anfang geschaffen – Du nimmst ihn nicht mehr ernst!
      Ob eine sinnvolle Reaktion seinerseits käme, wenn man sein Tun und handeln öffentlicht macht, kann ich dir nicht sagen.
      Vielleicht kennst du ja einen Anwalt, den du um Rat fragen könntest, denn so ein Schuß kann auch nach hinten los gehen..
      LG Tina

  7. Hallo Tina,
    ja, der Content-Klau ist ein Problem – aber keines der jüngsten Zeit. Als ich vor ziemlich genau zehn Jahren meinen ersten Blog führte, wurden mehrfach Beiträge von mir geklaut und 1:1 an anderer Stelle publiziert. Ich habe dann immer eine sehr förmliche Mail geschickt, die sinngemäß sagte: Ich habe Screenshots, mein Beitrag ist nachweislich älter. Löschen innerhalb von 24 Stunden oder Anwalt. Innerhalb weniger Stunden (meist um die zwei bis vier) waren die Beiträge wieder gelöscht.

    Umgekehrt ist mir aber auch mal was sehr Peinliches passiert. Ich habe einen Blogbeitrag verfasst und war dabei offensichtlich so inspiriert von einem Buch, das ich zur der Zeit von einer bekannten Autorin gelesen habe, dass ich ganze Passagen nahezu wörtlich zitiert habe. Das war aber nicht abgeschrieben, sondern hatte sich so in meinem Gedächtnis verankert, dass ich es für meine eigenen Gedanken zum Thema hielt. Diese Autorin war sehr nett und nachsichtig mit mir, hat mir nicht (direkt) mit einem Anwalt gedroht (sondern auf den Verlag verwiesen, der das gar nicht mag) und mir angeboten, ich könne den Beitrag stehen lassen, wenn ich explizit zu Beginn darauf hinweise, dass es sich um eine Art „Nacherzählung“ der wichtigsten Passagen ihres Buches handelt.

    Immer, wenn ich nun etwas lese, das mich fatal an einen anderen Beitrag erinnert, muss ich daran denken, dass mir so etwas mal passiert ist. Ich bekomme heute noch rote Öhrchen, wenn ich daran denke. Und prüfe meine Beiträge sehr genau, ob mir nicht versehentlich Ähnliches wieder passiert ist.

    Beste Grüße
    Birgit

    • Tina

      |Author

      Hallo Birgit,
      vielen Dank für dein Feedback.
      Ich kopiere auch regelmaßig immer mal ein paar Textpassagen von einem meiner Beiträge und lasse Google nach“zufälligen“ Übereinstimmungen suchen und habe auf diese Art und Weise auch schon den einen oder anderen beim Klauen erwischt. Bislang handhabe ich es auch so wie du, nur irgendwann mal ist echt Schluß mit lustig. Die Zeit, die man investieren muss, um einen Dieb darauf aufmerksam zu machen, dass er gefälligst die Finger von den Eigentum anderer lassen soll, werde ich künftig verrechnen. Wird nicht innerhalb der 24 Stunden gelöscht und meine Rechnung überwiesen, übergebe ich das an meinem Anwalt. Somit mache ich mich zwar ein Stück weit unbeliebt, aber ich habe viel Zeit in meine Texte investiert und dann lasse ich mir das bezahlen, Punkt!

      Ich habe 2011 über dieses Thema auch bereits schon einmal gebloggt: Contentklau und der Diebstahl geistigen Eigentums wird immer beliebter und finde, dass es an der Zeit ist, das Thema nochmal neu aufzurollen. 😉

      Mittlerweile fallen immer mehr Blogger auf, die sich mit fremden Federn schmücken und es handelt sich nicht um Kavaliersdelikte oder um Aus-Versehen-Handlungen. Und ich glaube, ich steche gerade (mal wieder) in ein WespenNest. 🙂
      LG Tina

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Die Social Web News aus der 21. Kalenderwoche

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